Entdeckungen in einem der vielfältigsten Länder Afrikas. Besonders im Südwesten erwartet uns ein wahres Feuerwerk an kulturellen Erfahrungen und landschaftlichen Höhepunkten inklusive des schönsten und größten Wasserfalls des Landes.

Gruppenreise

14 Tage ab 2.290,00 €
  • Alle Transfers laut Programm
  • Insg. 13 Übernachtungen (DZ):
  • 12x Frühstück, 2x Mittagessen, 10x Abendessen
  • Eintritte laut Detailprogramm
  • Bis 6 TN lokale, englisch sprachige Reiseleitung, ab 7 TN deutschsprachige oder deutsche Reiseleitung

Versteckt im schier undurchdringlichen nördlichen Kongobecken – tief im Herzen des Regenwaldes – befindet sich ein weltweit einzigartiges Rückzugsgebiet für Tausende von Tierarten

Individualreise

18 Tage ab 4.980,00 €
  • Flug Frankfurt – Yaoundé, Douala – Frankfurt in der Economy Class
  • 1 Charterflug
  • Alle Transfers im Geländewagen (max. 3 Gäste pro Wagen)
  • 16x Frühstück, 13x Mittagessen, 14x Abendessen
  • 16 Übernachtungen (DZ): 11x komfortable Hotels/Lodges, 3x einfache Pensionen, 2x Zelt (Aussichtsplattform)

Schnelle Schläge auf Klanghölzern, eine untrennbare und doch klar erkennbare Vielstimmigkeit der Gesänge, dazu Tänze wie sie nur in Trance entstehen können erwarten einen in den Tiefen des kamerunischen Regenwaldes.

Individualreise

20 Tage ab 4.390,00 €
  • Flug Frankfurt-Douala-Frankfurt mit Brussels Airlines in der Economy Class
  • Inlandsflug Maroua-Douala
  • Alle Transfers laut Programm
  • Nachtzug Yaoundé-Ngaoundéré
  • Insg. 18 Übernachtungen (DZ): 13x Mittelklassehotels mit Du/WC, 1x Nachtzug im Schlafwagen, 1x Privatübernachtung, 3x Zeltcamp

Nord-Kamerun wurde einige Jahre lang aufgrund der Boko Haram-Sekte gemieden. Nun ist wieder alles sicher. Wir bereisen den besonders urwüchsigen Norden von Kamerun und sind auch zwei Tage zu Fuss unterwegs (leichte Wanderungen) – zum kaum bekannten Bergvolk der Koma.

Gruppenreise

10 Tage ab 2.290,00 €
  • Alle Transfers laut Programm
  • Inlandsflug Maroua - Yaoundé
  • Insg. 10 Übernachtungen (DZ)
  • 10x Frühstück, 10x Mittagessen, 7x Abendessen

Reisen in Kamerun planen & buchen

Kamerun Rundreisen

Slogans der Fremdenverkehrsämter sind zwar oft ein wenig übertrieben, aber treffen meist das Wesentliche. Wer auch immer sich schon vor Jahrzehnten den Werbespruch für Kamerun ausdachte, hatte einen genialen Einfall – bestehend nur aus drei Worten: L´Afrique en Miniature.
Tatsächlich, Kamerun, das ist Afrika im Kleinformat: ein Reiseland, das noch immer weitgehend unterschätzt wird. Dabei gibt es hier eine sehr gute Infrastruktur, freundliche Menschen, sehr gute Unterkünfte und eine immense kulturelle Vielfalt: Kamerun ist ein Schmelztiegel von Völkern und Kulturen, ein geographisches Scharnier zwischen West- und Zentralafrika, zwischen dem Sahel im Norden und dem Regenwald im Süden. Das Land in der ‚Achselhöhle Afrikas‘ erstreckt sich südlich vom Atlantik über weite Savannen und felsige Bergketten bis zum Tschadsee am Rand der Sahara. Schöne Dörfer, ganz unterschiedliche Traditionen und Feste, urwüchsige Märkte, wildreiche Nationalparks: in Kamerun existiert es noch, das Afrika wie aus dem Bilderbuch.

Südwesten Kameruns
Am erschlossensten, mit kürzeren Fahrtstrecken, ist der Südwesten mit Wasserfällen, Kraterseen und kleinen Fürstentümern, den Chefferien. In der hoch interessanten Chefferie von Batoufam werden wir in neuen Gästezimmern übernachten und auch vom König in seinem Audienzsaal empfangen werden. Foumban ist noch immer ein bedeutendes Königreich mit hoch entwickeltem Kunsthandwerk. Entlang der faszinierenden „Ring Road“ im bergigen Grasland fahren wir durch atemberaubende Landschaften zum größten Wasserfall Westafrika: die Ekom-Fälle stürzen in eine dicht bewaldete Schlucht. Hier wurde der Tarzan-Film ‚Greystoke‘ gedreht. Danach erholen wir uns im zauberhaften Landhotel der ‚Villa Luciole‘, können hier auch ein Pferd mieten oder zu zwei Kraterseen wandern. Weiter geht´s bis zum Vulkanriesen Mt. Cameroon (4.095 m) und nach Limbe am Atlantik. Wer möchte, kann (in den Wintermonaten) auch als kleine Verlängerung ab vier Tagen Dauer den Mount Cameroon besteigen. Weiter südlich, in Kribi, erstrecken sich kilometerlange, von Palmen gesäumte Sandstrände: das ist ein erholsamer Abschluss jeder Kamerunreise.

Südosten Kameruns
Der Süden und Südosten von Kamerun ist von dichten Regenwäldern bedeckt, die zum Kongobecken gehören. Das Dja-Reservat liegt nur etwa 200 km von der Hauptstadt entfernt und wurde von der UNESCO zum Weltnaturerbe deklariert; dort leben die Ureinwohner des Waldes, di e Pygmäen. In diesem Schutzgebiet und dem von Lobeke im Osten streifen Waldelefanten und auch tausende von Gorillas durch den Regenwald. Man wird sie allerdings kaum zu Gesicht bekommen. Deshalb fahren wir weiter zum Dzanga Sangha-Nationalpark gleich hinter der Grenze von Kamerun, in der Zentralafrikanischen Republik: hier sind zwei Gorilla-Gruppen habituiert, und von einer Plattform aus können meist über 60 Elefanten auf einmal beobachtet werden.

Nordkamerun
Es gibt also kaum ein anderes Land in Schwarzafrika, in dem man so viel entdecken kann, und dabei auch so sicher unterwegs ist, fast überall: seit dem Februar 2012 gab es einige Entführungen im äußersten Norden durch die Terrorsekte Boko Haram nahe der Grenze zu Nigeria bis hinauf zum Waza-Nationalpark. Deshalb aber ganz den urwüchsigen Norden zu meiden, ist allerdings nicht notwendig. Es gab noch einzelne Probleme ganz im Norden am Tschadsee, aber ansonsten ist die Sicherheitslage überall hervorragend – dafür sorgt auch schon der enge Partner Frankreich. Gerade bei der Sicherheit sollte man in diesen Zeiten allgemeiner Verunsicherung differenzieren. So ist seit Anfang 2017 auch wieder Rhumsiki mit seinen Vulkanbergen im Norden geöffnet.
Um aber ganz sicher zu sein, haben wird dieses Ziel vorerst noch nicht im Programm, aber eine Fahrt in den Norden mit der Eisenbahn – die Waggons aus China sind neu – bis nach NGaoundére, dem Tor in den Norden. Dort erleben eine weltweit fast einzigartige religiöse Toleranz und Freundschaft zwischen Kameruns moderaten Muslimen und den Vertretern anderer Religionen. Im Nationalpark Bouba Njidja sehen Sie unter anderem Elefanten, Löwen und Büffel.
Zentrales Highlight im Norden ist eine dreitägige Trekkingtour in die abgeschiedenen Alantika-Berge, Heimat des kleinen Volkes der Koma. Sie haben es geschafft, wie in einer Zeitkapsel weiterhin so zu leben wie seit Jahrhunderten und sind glückliche Menschen: An den schattigen Hängen wird u.a. Hirse und Tabak angebaut – und ein großer Teil der Hirseernte zu Bier verarbeitet. Auch die Frauen, meist nur mit einem Blätterrock bekleidet, sind begeisterte Pfeifenraucher. Eine weitere Überraschung ist ein Tagesbesuch im benachbarten Tschad: der See von Léré mit seinen Palmen ist ein kleines Paradies, und der uralte Königshof des Volks der Moundang besteht ganz aus Lehm, wurde kreisförmig gebaut: je eine Wohnhütte mit konischem Hirsespeicher für die über 100 Frauen des Königs. In Maroua, der letzten großen Stadt im Norden, leben viele Kunsthandwerker, auch Färber. Von hier aus fliegen Sie mit einer gut gewarteten Boeing 737 der Camair-Co zurück in die angenehme Hauptstadt Yaoundé. Die zwei Reisen (in den Westen und diese in den Norden) können auch kombiniert werden, auf Wunsch auch nur in Teiletappen.
Unser Partner für Kamerun ist der Journalist und Landekenner Werner Gartung, Autor des Kamerun-Reiseführers aus dem Verlag Reise Know-How. Sie erhalten das Handbuch kostenlos nach der Buchung.