Besonderes Equipment für Reisen – ein Überblick

24.01.2018 Allgemein
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Es gibt sie, die Reisen, auf denen es sich auszahlt, wenn im Gepäck nicht nur die üblichen Stücke zu finden sind.

Und auch auf einer ganz gewöhnlichen Reise in die Sonne ist es hin und wieder praktisch, das Gepäck um ein paar Helferlein zu erweitern. Nur, was sollte doch nicht in den Koffer, wenn er schon all die Kleidung, Schuhe und Kosmetika fassen muss? Dieser Artikel schaut sich ein paar der eher ungewöhnlichen Gepäckstücke an – und zeigt auf, dass sie oft nur auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen.

Reißfestes Klebeband

In jeden Urlaubskoffer gehört ordentliches Klebeband – und zwar von der reißfesten Sorte. Ducktape kann während der Reise so viele Zwecke erfüllen, dass es das gute Tape absolut verdient hat, einen Platz in der Tasche zu finden. Das klingt ungewöhnlich? Ist es aber mitnichten. Immerhin hat es viele Einsatzgebiete:

  • Fussel – mühevoll wurde das dunkle Kleid oder das dunkle Hemd zu Hause in den Koffer geräumt. Und was passierte unbemerkt? Der Stubentiger musste sich ausgerechnet auf dem Kleidungsstück zusammenrollen. Am Urlaubsort angekommen, thronen nun die Haare des Tigers auf dem Stoff. Klebeband ist jedoch die perfekte Hilfe, denn es lässt sich als universelle Fusselrolle nutzen, ohne Platz wegzunehmen. Einfach nur ein Stück abschneiden und mit der Klebeseite über den Stoff tupfen – die Fussel oder das Fell ist weg.
  • Badezimmer – viele nutzen Schnäppchen, um in den Urlaub zu fahren. Nur haben es die Schnäppchen oft an sich, dass im Hotelzimmer nicht alles in Ordnung ist. Wackelnde Badezimmerlampen, Schminkspiegel oder auch der nicht vernünftig schließende Duschvorhang lassen sich mit Klebeband befestigen.
  • Reißverschluss – ach, am Urlaubsort gibt es so viele Shoppingmöglichkeiten? Blöd nur, dass der eigene Koffer nicht mitwächst und ohnehin schon recht voll war. Schafft der Reißverschluss es nicht mehr, die Kofferteile zusammenzuhalten, hilft wieder – genau: das Klebeband. Einmal um den Koffer gebunden und sauber verschnürt, übersteht der Koffer auch die unsanfte Handhabung der Flughafenmitarbeiter.

Natürlich lässt sich mit Klebeband noch viel mehr reparieren oder tricksen. Die Möglichkeiten sind schier endlos – und das, obwohl die Rolle im Koffer kaum auffällt.

Handstaubsauger

Je nach Urlaubsland gibt es ein mächtiges Problem: Sand. Erwiesenermaßen ist er rau, ungemütlich und gelangt überall hin, wo ihn niemand haben möchte. Da kann ein kleiner Handstaubsauger schon Wunder vollbringen:

  • Bett – tagsüber war das Fenster auf, es war windig und nachts, wenn sich müde Reisende zwischen die Laken schieben wollen, kratzt es überall. Wer jetzt einen kleinen Staubsauger zur Hand hat, rettet sich gewissermaßen die Nachtruhe, anstatt sich nachts ein ungewolltes Peeling zu verschaffen.
  • Gepäck – und auch hier wandert der Sand hinein. Aus dem Strandtuch in die Strandtasche und von dort aus direkt in den Koffer. Wer glaubt, es genüge, die Taschen und Tücher einfach auszuschütteln, irrt sich, zumal die Körner dann wieder überall im Zimmer verteilt sind.
  • Zimmer – es sei niemandem gegönnt, doch hat jeder schon einmal von solchen Urlauben gehört: Die Zimmer sind nicht immer bestens gereinigt und in so manchen Hotels möchte man als Urlauber auch nicht wirklich unter das Laken schauen. Der Staubsauger vermag zwar wenig gegen Schimmel oder Flecken auszurichten, ein wenig mehr Sauberkeit schafft er dennoch.

Handstaubsauger werden meist mit einem Akku versehen, welcher nicht selten über ein USB-Kabel aufgeladen werden kann. Dabei sollten Interessenten vor allem auf Handstaubsauger mit Lithium-Ionen-Akkus bauen, da diese deutlich länger genutzt werden können, bis sie wieder aufzuladen sind.

 

Reinigungsmittel

Nein, niemand soll den gesamten Inhalt des heimischen Putzmittelschranks mit in den Urlaub nehmen. Ein kleines Fläschchen Essigreiniger, feuchte Tücher, Desinfektionsspray und Schuhreiniger sind jedoch ratsam:

  • Unterwegs – feuchte Tücher und Desinfektionsspray können – je nach Urlaubsland – hilfreich sein. Gerade, wenn es in unwegsames Gelände geht oder einmal die Natur auf eigene Faust erkundet wird, ist es angenehm zu wissen, sich die Hände säubern und desinfizieren zu können.
  • Hotel – mit den Tüchern und dem Essigreiniger lässt sich das Bad dann doch noch überwischen, wenn sich vom Hotel scheinbar niemand so wirklich zuständig fühlt. Noch ein wenig Desinfektionsspray auf die wichtigsten Oberflächen und schon darf auch das Licht im Bad angeschaltet werden.
  • Schuhreiniger – dieser Punkt ist selbsterklärend.
  • Backpulver – ein Päckchen Backpulver sollte unbedingt ins Urlaubsgepäck. Warum? Weil es das perfekte Fleckenmittel ist und schon so manches Shirt im Urlaub gerettet hat. Einfach Backpulver auf den feuchten Stoff geben und einwirken lassen. Hinterher lässt sich der Stoff mit jeglicher Seife reinigen.
  • Waschmittel – das altbekannte Waschmittel aus der Tube darf natürlich nicht im Urlaub fehlen. Es geht Hand in Hand mit dem Backpulver.

 

Von Kabeln und Steckern

Heute werden allerhand Geräte mit in den Urlaub genommen und sie alle benötigen Strom. Die Steckdosen in Hotelzimmern sind jedoch oft begrenzt und nicht immer funktionieren sie alle. Da gilt es, als Urlauber zu tricksen:

  • Mehrfachsteckdose – es braucht natürlich keine Steckdosenleiste sein, es genügt schon eine, die direkt in die Steckdose gesteckt wird und die Platz für drei Stecker hat.
  • Adapter – je nach Land passen die heimischen Stecker nicht in die Dose. Das muss unbedingt vor der Abreise geprüft werden.
  • Trafo – wer empfindliche Geräte aufladen muss, sollte sie im Urlaub zusätzlich schützen. Da es gerade auf Inseln oder in abgelegenen Gebieten durchaus zu Stromschwankungen und Stromspitzen kommt, können die Geräte beim Laden Schaden nehmen. Ein Trafo schafft hier Abhilfe.

 

Fazit – mehr Urlaubsfreude dank Helferlein

Ein paar Alltagshelfer, die zu Hause überhaupt nicht auffallen, im Urlaub jedoch ungemein hilfreich sind, sollten in jeden Reisekoffer. Gerade das Klebeband ist ein unglaublich universelles Hilfsmittel, das schon so manchem Reisenden vor verfrühten Geheimratsecken dank Haareraufen bewahrt hat. Natürlich ist die Liste in diesem Artikel längst nicht vollständig und jeder hat andere Helferlein, auf die er nur ungern verzichtet. Übrigens können auch gewöhnliche Gummibänder in Hotelzimmern vor eingeschlafenen Händen, weil die Dusche ständig hochgehalten werden muss, bewahren.