Unsere magische Uganda Reise

Gebirge mit Camp in Uganda

Noch nie in meinem Leben, erhielt ich so viele atemberaubende Eindrücke auf einmal, wie auf dieser magischen Uganda Reise. Eine gut harmonierende Gruppe war das i-Tüpfelchen meiner ersten Reise nach Afrika.

 

Die Reise beginnt im Murchison National Park

Nach einem über 11 stündigen Flug von Frankfurt aus, mit einem Zwischenstopp in Amsterdam, erreichten wir Entebbe. Hier sollte unsere magische Uganda Reise beginnen!

Der Transfer nach Kampala lief sehr gut und nachdem ich dort ankam wurde ich sehr nett begrüßt, erhielt das Ausflugsprogramm für die nächsten Tage und ein sauberes Zimmer in einer Lodge.

Am nächsten Morgen begann mein Abenteuer einer Rundreise durch Uganda direkt nach dem Frühstück mit der Fahrt in den Murchison National Park. Dieser hat die Savanne im Norden und den Tropischen Wald im Süden. Einschließlich Reiseleiter waren wir vier Personen. Die erste Aktivität war es, zu Fuß das Nashorn Schutzgebiet zu erwandern. Hier beobachteten wir die Nashörner in der freien Wildbahn. Hier gab es sogar ganz besondere Nashörner, nämlich weiße. Noch nie hatte ich vorher weiße Nashörner gesehen. Was für ein Erlebnis!

Wanderung

Unsere Wanderung

 

Pirschfahrten am Nil

Der weitere Weg war sehr anstrengend, weil die Straßen dreckig und schwierig zu befahren waren. Nach anstrengender Fahrt erreichten wir endlich den Nil und sahen die wunderschönen Marichson Wasserfälle. Wir blickten von oben in einen schmalen Canyon mit tosendem Wasser. Danach fuhren wir weiter durch den Park mit wunderschönen Graslandschaften mit Akazien und Palmenbäumen. Kurz vor Einbruch der Nacht erreichten wir unsere Safari Lodge. Hier aßen wir zu Abend und ich schlief erschöpft ein. Kurz vor Sonnenaufgang, nach nur einer Tasse Kaffee, starteten wir zu einer Pirschfahrt, in der Nil Delta Region des Lake Albert, an der nördlichen Mündung, um die Savanne zu erkunden. Aus unserem Safari Auto konnten wir die wilden Tiere optimal beobachten. Wir bekamen Löwen, Elefanten, Giraffen und Wasserböcke zu sehen. Sogar der sehr seltene Leopard huschte kurz an uns vorbei. Nach der Rückkehr zur Lodge frühstückten wir ausgiebig, entspannten am kleinen Pool und ließen die eindrucksvollen Erlebnisse sacken.

Murchison Falls

Murchison Falls in Uganda

Nach dem Mittagessen machten wir eine weitere Safari, eine gut organisierte Bootstour entlang des Nils zur Mitte des Murchison Falls. An der Mündung des Nils sahen wir viele Wildtiere unter anderem auch Nilpferde, Krokodile und viele unterschiedliche Vögel wie Adler, Pelikane und verschiedene Eisvögel in wunderschönen Farben. Es waren noch so viel unterschiedliche Arten von Vögeln zu sehen, dass ich sie kaum noch beschreiben kann. Abends besuchten wir noch ein Camp und nahmen unser Abendbrot in der Nil Lodge ein.

Warnhinweis Krokodile

Warnhinweis vor Krokodilen

 

Vom National Park auf nach Fort Portal

Für mich war es eine unruhige Nacht, ich habe schlecht geschlafen weil ich vom Gebrüll der wilden Tieren immer wieder aufgewacht bin. Aber nach einem reichhaltigen Englischen Frühstück mit Eiern und Speck und viel Kaffee war ich wieder einigermaßen fit und wir verließen den National Park und fuhren entlang des Albert Lake und den Riff Valley Klippen. Immer wieder steuerten wir einen der vielen Aussichtspunkte an. Ich konnte gar nicht genug von dieser bezauberten Landschaft in mich hineinsaugen. Trotz der beschwerlichen und langen Fahrt war ich wieder topfit und fotografierte ohne Unterlass.

Wir kamen durch Homia, die ehemalige Hauptstadt eines Königreiches. Wir fuhren an Bananen-; Zuckerrohr-; Kaffee- und Kakao Plantagen vorbei. Unterwegs aßen wir von unserem Luchpaket. Nach einer Fahrt von ca. acht Stunden erreichten wir Fort Portal, die Hauptstadt vom ehem. Königreich Tooro.

 

Die Hauptstadt des ehemaligen Königreiches Tooro

Die Stadt liegt an der Schattenseite der Rewenzori Mounains, der größte Gebirgszug Afrikas. Wir übernachten im Country Resort. Bei dem üppigen Abendessen hatten wir einen faszinierenden Blick auf die Berge. Bei herrlichem Mondschein und einem tropischen Drink ließen wir den erlebnisreichen Tag ausklingen.

 

Unsere geführte Gruppenreise durch Uganda führt zum Elisabeth National Park

Ausgeschlafen und voller Tatendrang fuhren wir nach dem Frühstück zum Elisabeth National Park. Auf dem Weg dorthin unternahmen wir eine aufregende Bootsfahrt auf dem Kazinga Kanal, einer der beliebtesten Orte in Uganda. Hier wusste ich gar nicht was ich zuerst fotografieren sollte, die vielen seltenen Vögel oder die vielen Wildtiere wie Flusspferde, Büffel oder Elefanten. Es war schon imposant die Wildtiere gemeinsam friedlich ruhen und trinken zu sehen. Weiter ging unsere Fahrt mit dem Jeep durch üppige Landschaften, immer wieder sprangen Antilopen und Gazellen durchs Gebüsch. Nach der langen aufregenden Fahrt, fuhren wir zum Übernachten, in unser Safari Lodge. Mein Abendessen bestand heute nur aus vegetarischen Köstlichkeiten. Die reichliche Auswahl an Früchten hatte es mir angetan.

viele Tiere an einem Wasserloch

Wasserloch mit vielen Tieren

 

Unsere Reise gen Süden

Am frühen Morgen verabschiedeten wir uns vom Queen Elisabeth Nationalpark indem wir das Hippo Hill Camp besuchten. Hier hatten wir einen herrlichen Blick auf den Edward See. Es war sehr imposant, den Flusspferden beim Baden zu zusehen. Weiter fuhren wir zur Katra Lodge, einem auf einem kleinen Hügel liegendem Anwesen. Hier konnten wir nochmals einen wunderschönen Blick auf die Weite des Parks genießen.

Dann fuhren zum südlichen Sektor des Parks, wo der tropische Regenwald beginnt. Auf einer Pirschfahrt machten wir uns auf der Suche nach den sogenannten kletternden Löwen. Während der heißen Stunden, lieben sie es auf den Spitzen der Feigenbäume zu liegen und die Sonne auf ihr Fell brennen zu lassen. Leider hatten wir keinen Erfolg und bekamen keinen der kletternden Löwen zu sehen.

Am Abend erreichten wir den Bwindi National Park. Dort besichtigten wir die Buhoma Lodge in 1500 m Höhe, von wo man einen spektakulären und freien Blick auf den Park hat. Die Lodge wirkte sehr gepflegt und gemütlich und hat sich dem nachhaltigen Tourismus verschrieben und liegt in der Nähe der geführten Gorilla Trekkings. Ich war sehr angetan von dieser Gegend.

 

Die Berggorilla Familie

Wir fuhren nun weiter in die Bwindi Engagi Lodge, wo wir übernachteten. Nach dem Abendbrot saßen wir noch bei einem Drink zusammen, blickten auf den undurchdringlichen Urwald und ließen den Tag noch einmal an unserem Gedächtnis vorbeiziehen.

Nun kam der Höhepunkt der Uganda Reise. Der Besuch bei der, an den Menschen gewöhnte, Berggorilla Familie. Sehr früh am Morgen ging es, in Begleitung eines Rangers, durch den Wald. Leider hat man nur eine Stunde Zeit die umherstreifenden Gorillas zu sehen. Kurz vor Ablauf der Zeit konnten wir den Herdenführer kurz erblicken und Fotos machen. Trotz der allzu kurzen Begegnung waren wir glücklich diesen Moment erlebt zu haben.

Berggorilla Familie

Die Berggorilla Familie

 

Der letzte Tag in Uganda

Nach der Wanderung verließen wir den Bwindi National Park. Mit dem Boot fuhren wir über den Lake Bunyonyi zur Jajama Panorama Lodge. Ich erfreute mich über die hüglige wunderschöne mit Bäumen und Büschen bestückte Uferlandschaft mit einer einzigartigen Vogelwelt. Abends feierten wir den Abschied, da dies der letzte Tag unserer Reise war. Wir bedauerten alle, dass trotz aller Anstrengungen, diese wunderschöne geführte Gruppenreise durch Uganda zu Ende geht.

 

Am nächsten Morgen wurden wir zum Flughafen nach Entebbe gebracht. Noch einmal genoss ich die vielfältige unterschiedliche Landschaft dieses wunderschönen Landes. Mit einem Zwischenstopp in Adis Abeba erreichte ich, müde aber glücklich und zufrieden, den Heimatflughafen Frankfurt.

 

Danke für diese tolle geführte Gruppenreise durch Uganda!